Norwegen / Schweden / Finnland / Russland Tour 2011

Kategorie: Skandinavien Veröffentlicht: Samstag, 26. November 2011 Geschrieben von Timmi

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15.07.2011 - 18. Tag

155km von Ålesund nach Geiranger - Zelt

Sehenswürdigkeiten: Ålesund, Aksla, Atlantikpark, Geirangerfjord, Geiranger, Adlerstraße, Knuten

Da wir gestern ein paar spontane Sonderkilometer zurücklegten, ließen wir es heute gemütlich angehen. Schließlich war das Etappenziel Geiranger, und das liegt "hinter den nächsten Bergen". Ausgeschlafen und mit vollem Bauch erklommen wir (natürlich nicht zu Fuß) den Aussichtspunkt Aksla mit einem Rundumblick auf die verschiedenen Stadtteile und Inseln von Ålesund. Dank des Ausflugsprogramms der "Costa Marina" erhielten wir auch noch einen historischen Vortrag über Ålesund. Aber irgendwann reicht es und wir machten unsere eigene Stadtrundfahrt, die im örtlichen Aquarium "Atlantikpark" endete.

Neben wenigen Schaubecken mit tropischen Fischen beherbergte das Aquarium hauptsächlich die Flora und Fauns des Nordmeeres. Neben kleineren Becken waren die riesigen Aquarien mit den verschiedenen Rochen, Seewölfen, Kabeljau, Seelachsen, Heit- und Steinbuttarten und auch kleineren Haien umwerfend. Aber wo kamen die Humboldpinguine in der Aussenanlage her. Die müssen sich verirrt haben.

Am frühen Nachmittag sattelten wir die Hühner - ach ne, die Motorräder - und cruisten über die E 135 und Rv 60 nach Hellesylt, dem Eingang zum Geirangerfjord. Wie immer ging es bergauf und bergab, mal links ein Fjord, mal rechts ein anderer. Auch die beeindruckenste Landschaft kann nach 2 Wochen eintönig werden. So sind die Menschen halt.

Gerade deshalb wollten wir auf dem Seeweg in die Ortschaft Geiranger gelangen. Wir buchten eine Mini-Kreuzfahrt auf eine der Fähren und ließen und per Schiff durch den maximal 1200 m breiten Geirangerfjord
transportieren. Bei sonnigem Wetter mit blauem Himmel wirkten die steilen Felswände mit ihren imposanten Wasserfällen noch gewaltiger als wenn nach über die Adlerstraße nach Geiranger (kannten wir vom letzten Jahr) gelangt.

Vom Schiff aus erspähten wir einen fast leeren Campingplatz und machten uns nach dem Anlegen des Schiffes ohne Pause dorthin auf den Weg. Selbstverständlich wollten wir eine Schlafstelle mit Fjordblick direkt am Wasser. Hat ja auch funktioniert und wir konnten am späten Nachmittag mit unseren zur Routine gewordenen Programm beginnen.

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