2014 - Italien - 25.09.2014 - 9. Tag

Kategorie: Italien Veröffentlicht: Samstag, 18. Oktober 2014 Geschrieben von Timmi

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25.09.2014 - 9. Tag

179km von Acropoli nach Caserta

Das Etappenziel Agropoli wählten wir, um ausgeruht zu überlegen, wie der weitere Verlauf der Reise gestaltet werden könnte (geplante Sehenswürdigkeiten wie Paestum, Amalfiküste, Vesuv, Pompeji, Neapel, Caserta, Rom und letztendlich Venedig).

Mitten in der Nacht wurden alle durch eine „Explosion“ aus dem Tiefschlaf gerissen. Was war passiert? Krieg – Terror – Naturkatastrophe? Richtig, wir wurden von einem heftigen Gewitter mit Starkregen überfallen. Nachdem das geklärt war, versuchten wir bis morgens weiter zu schlafen.

Die Truppe in PaestumGroße Krisensitzung beim leckeren und langgezogenem Frühstück. Wie wird das Wetter? Wohin fahren wir? Wie weit kommen wir? Manche Probleme erledigen sich von selbst. Da die Servicekraft schon nach R1-Harald`s 4. Cappuccino nicht mehr ganz so freundlich servierte, hat diese Dame uns gegen 10 Uhr darauf hingewiesen das wir auszuchecken haben. Was soll´s. Der Himmel wurde blau und wir begaben uns auf dem Weg in die nur wenige Kilometer entfernte antike Stadt Paestum mit den im 5. Jahrhundert vor Christi von griechischen Siedlern erbauten Tempel.

Nachdem die Eintrittskarten gekauft waren, begaben wir uns für 2 Stunden auf die Erkundung dieser historischen Sehenswürdigkeit und stellten im Nachhinein fest, dass wir den Eintritt hätten sparen sollen. Die Tempel von außen zu sehen, hatte gereicht. Nun ja, vielleicht wurde hier der Grundstein gelegt, dass uns für eine Besichtigung von Pompeji die Überzeugung fehlte.

Nette Damen auf dem Weg zur HochzeitsfeierDa die Sonne uns weiterhin lockte, wollten wir dann unbedingt die Amalfieküste befahren. Also ging es auf dem schnellsten Weg Richtung Salerno, um von dort auf die Traumstraße Amalfitana zu gelangen. Die Amalfitana erstreckt sich ca. 50 km als kleine, enge und kurvenreiche Küstenstraße mit einem atemberaubendem Blick auf den azurblauen Golf von Salerno wie in die Felsen modelliert bis zu 100 Meter über dem Wasser. Zu bestimmten Tageszeiten und auf besonderen Streckenabschnitten ist die Straße wegen der schmalen Breite und überhängender Felsen für Wohnmobile und Busse gesperrt.

AmalfitanaAuf Grund der hohen Verkehrsdichte kamen wir allerdings nicht so Recht vorwärts (wir standen mehr als wir fuhren) rannt und der Tag davon. Daher machten wir uns gegen 18 Uhr in dem malerischen Ort Praiano Gedanken über einen Schlafplatz. Da das Regenradar für den Golf von Neapel schlechtes Wetter vorhersagte und wir auch schon wieder Regenwolken sahen, fiel die Entscheidung nicht schwer. letzt Rast in der Nähe von CasertaWir wollten auf den schnellsten Weg nach Caserta. Das Hotel wurde gleich gebucht. Wir fuhren gezwungener Maßen die Amalfitana zu Ende und erreichten den Golf von Neapel. Die Etappenziele „Vesuv und Pompeji“ wurden wegen des einsetzenden Regens ignorriert. Stattdessen führte und die Autobahn fast direkt vor unser Hotel in Caserta, welches wir allerdings erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichten.

Nach dem Beziehen des Zimmers fanden wir auch in Caserta wiedermal eine typisch italienische Pizzeria für Speis und Trank.

Die Bilder des 9. Tages findet Ihr hier.

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