2015 - Frankreich / Spanien

Kategorie: Frankreich / Spanien Veröffentlicht: Freitag, 25. Dezember 2015 Geschrieben von Timmi

Hallo Leute,

hier findet Ihr die Beschreibung unseres Pyrenäen Urlaubs 2015. Mit am Start war dieses mal nur Thomas. R1-Harald ist leider zuhause geblieben.

Vorbereitung:
Keine!!!

Zurückgelegt haben wir ca. 6.600km auf der Reise durch Deutschland, Belgien, Frankreich, Spanien, Andorra und den Niederlanden.

Übernachtet haben wir in Hotel, welche wir fast immer am selben Tag gebucht haben. Außerdem haben wir meinen Übernachtungs-Gutschein aus dem Tourenfahrer eingelöst.

Viel Spaß beim lesen
Timmi

Auf der Karte seht Ihr die einzelnen Tagesetappen in unterschiedlichen Farben.


18.09.2015 - 1. Tag

Molfsee - Aachen - 719km

Los gehts!!
Die WeserAm Freitag den 18.09 fuhr ich gegen 7 Uhr über die B404/A21 Richtung Hamburg, da ich den Baustellen Stau auf der A7 Umfahren wollte, da ich mich gegen 9 mit Thomas in Soltau treffen wollte. Wie erwartet hat dieses auch Perfect funktiontiert. Nach ein paar Minuten ging es dann zu IKEA zum frühstücken. Von dort waren es dann noch ca. 100km Autpbahn bis wir bei Hildesheim auf die Landstraße abgefahren sind. Von hier ging es dann durch das Weserbergland und durch das Bergische Land. Kurz vor Köln ging es dann wieder auf die Autobahn bis nach Aachen, wo wir bei unserem Kollegen übernachteten.


19.09.2015 - 2. Tag

Aachen - Troyes - 380km

Thomas in der ChampangneNach einem guten gemeinsamen Frühstück ging es direkt nach Belgien in die Ardennen. Die Rennstrecke von Spa haben wir uns nich mehr angesehen, da das Wetter mit jedem Kilometer immer schlechter wurde. Es hatte zwar immer wieder recht stark geregnet, allerdings gab es auch sehr wenig verkehr und somit war das Fahren auch kein Problem. Allerdings könnten wir die schöne Gegend, durch den Regen, auch nicht genießen. Nachdem wir die französiche Grenze überquert hatten wurde das Wetter auch langsam wieder besser. Diese Regin heißt Champagne und war im ersten Weltkrieg sehr umkämpft. Heute wir auf den Hügeln der Champagne unteranderem Getreide angebaut welches in riesigen Speichern gelagert wird. Die Gegend hatte für uns allerdings sehr wenig Reize und somit haben wir doch noch eine Kilometer auf den geraden Straßen gemacht. Am Abend haben wir uns dann ein Hotel in der Stadt Troyes gesucht und waren doch sehr überrascht, dass es dort so eine schöne Altstadt gab.
Unser Hotel war das Le Royal am Rande der Altstadt.


20.09.2015 - 3. Tag

Troyes - Murat - 491km

Nach einem gutem Frühstück in unserem Hotel ging es weiter Richtung Süden. Der Nebel hielt sich noch recht hartneckig. Auch südlich von Troyes war die Landschaft noch recht einseitig und durch die Landwirtschaft geprägt. Erst bei Montmarault wurde die Langschaft interessanter. Thomas hatte auf unserer Übersichtskarte eine Sehenswürdigkeit entdeckt. Es war das Viaduc des Fades, Frankreichs größtest Stahlviadukt, welches wir uns anschauen wollten. Danach ging es durch den Regionalen Naturpark Volcans d’Auvergne. Dort sind wir über sehr schöne kleine Straßen nach Murat gefahren. Unser Nachtlager war das Hotel Globe Trotters.


21.09.2015 - 4. Tag

Murat - Meyrueis - 292km

Mittagessen in schönster NaturNach einem guten französischem Frühstück ging es Richtung Cevennen. Thomas und ich waren sehr gespannt, da wir schon viele schöne Bilder gesehen hatten. Die Schlucht "Gorges du Tarn" lag natürlich auch auf unserer Route. Am Ende der Schlucht liegt die Stadt Millau, welche durch das Viaduc de Millau berühmt wurde. Das ist die längste Schrägseilbrücke der Welt. Danach ging es zurück in die Cevennen nach Meyrueis. Einem kleinen Dorf im National Park. Auf dem Weg dorthin haben wir dann auch die ersten Geier gesehen. Unser Hotel an diesem Abend war das Hotel de France.


22.09.2015 - 5. Tag

Meyrueis - Carcassonne - 388km

Straße leider gesperrt!Meyrueis begrüßte uns mit bedecktem Himmel und ca. 12 Grad. Bevor es aber richtig los ging, mußten wir noch kurz zur Post und die ersten Postkarten versenden. Danach ging es dann weiter in die Cevennen. Unser Zwischenziel war der Mont Aigoual, der zweithöchste Berg (1567m) in den Cevennen. Kurz vor der Wetterstation waren wir dann in den Wolken und es bließ ein sehr starker Wind. Somit war es nur ein sehr kurzer Stopp, da die Temperaturen auch nur 4° betrugen. Nachdem wir wieder unter den Wolken waren wurden die Temperaturen auch wieder erträglicher. Allerdings hatte es vor ein paar Wochen sehr stark geregnet und somit waren viele Straßen gesperrt und wir haben relativ lange einen Ausweg aus einem Tal gesucht, da unsere eigentlich Route gesperrt war. Gegen Abend erreichten wir dann Carcassonne. Unser Hotel an diesem Abend lag direkt unter der berühmten Altstadt "Cité de Carcassonne".


23.09.2015 - 6. Tag

Carcassonne - Mataró - 360km

Perf auf Abwegen!! ;)Nach einer angenehmen Nacht in Carcassoone ging es nur endlich Richtung Pyrenänen. Die ersten Kilometer waren allerdings nicht wirklich gut, da wir erst mal aus dem Speckgürtel raus mussten. Als dieses geschafft war, ging es langsam in die Berg. Die Pyrenäen erwarteten uns mit sehr gutem Wetter und es wurde mit jedem Meter Richtung Süden auch immer wärmer. Nach dem wir die ersten Pässe (Col de Jau (1506 m), Coll d'Ares (1513 m)) hinteruns gelassen hatten, ging es die letzten Kilometer direkt nach Mataró. Dort hatten wir uns ein Ibis Hotel in der Nähe des Bahnhofes ausgesucht, damit wir morgen entspannt nach Barcelona fahren konnten.


24.09.2015 - 7. Tag

Mataró

Thomas und Timmi in BarcelonaHeute wurden die Motorräder nicht bewegt. Somit sind wir auch Bus und Bahn umgestiegen und haben uns auf den Weg nach Barcelona gemacht. Dort ging es dann direkt zur Stadtrundfahrt. Auf dem Programm stand natürlich auf die Sagrada Família und das Camp Nou, Stadion der FC Barcelonas.


25.09.2015 - 8. Tag

Mataró - Andorra la Vella - 330km

Timmi beim füßelnNach dem Ruhetag sollte es heute ein wenig über eine Schotter Piste gehen, welche Touratech im Frühjahr für Ihre Test-Tour verwendet hatte. Somit ging es erstmal wieder direkt raus aus den Dunstkreis von Barcelona Richtung Ryrenäen. Nachdem wir die Schnellstraße verlassen hatten, wurden erst einmal wieder die Vorräte aufgefüllt und die Route auf dem Navi gesucht. Durch eine sehr schöne Landschaft ging es zu einem Stausee (Pantà de Sau). Wie am Reschenpass kann man auch hier einen Kirchturm im Wasser sehen. Allerdings ist hier viel weniger los als am Reschen. Eigentlich ist die Straße ein Sackgasse. Wenn man es weiß, kann man allerdings hinter dem Staudamm einfach rechts abbiegen und einer kleinen Straße folgen. Nach ein paar hundert Metern hört dann auch der Beton auf und es geht auf Schotter/Sand/Geröll weiter. Die Straße war mit den Adventures, vollem Gepäck und Straßenbereitung schon recht anspruchsvoll zu fahren. Allerding hat die Landschaft für alle strapazen entschädigt. Am Ende liegt eine weitere Staumauer. Von dort ging es dann auch wieder über eine befestigte Straße weiter. Das heute Ziel war Andorra. In dem kleinen Land, welches nur aus einem Tal besteht, gibt es nicht wirklich viel. Günstiges Bezin, Zigaretten, Alkohol, Schmuck und Klamotten. Es gab aber auch viele sehr gute Hotels und somit standen für uns auch 5* auf dem Programm.


26.09.2015 - 9. Tag

Andorra la Vella - La Puebla de Roda - 306km

Thomas am Col de PorletNach einem super Frühstück in unserem Hotel sind wir zum höchsten Pyrenäen Pass aufgebrochen, dem Port d’Envalira (2408 Meter). Am Pass befindet sich auch die Grenze nach Frankreich und somit ging es über einige kleinere Troue de France Pässe weiter Richtung Westen. Die Strecke führte uns über sehr schöne kleine Strassen. Gegen Abend fuhren wir dann wieder über die Grenze nach Spanien. Unser Ziel war der Campingplatz in La Puebla de Roda. Für den Campingplatz hatte ich ja im Tourenfahrer zwei Übernachtungen inkl. Halbpension gewonnen. Auf Grund der Wetterlage entschieden wir uns doch weiter Richtung Westen und noch wichtiger wieder über die Grenz nach Frankreich zu fahren.


27.09.2015 - 10. Tag

La Puebla de Roda - Jaca - 335km

Der Col du TourmaletBei bestem Wetter begaben wir uns nach unserem Frühstück, über perfekten spanischen Asphalt, wieder Richtung Frankreich. Highlight am heutigen Tage waren die großen Tour de France Pässe. Ganz oben Stand natürlich der Col du Tourmalet. Dieser Pass ist nicht nur für Radfahrer schön zu fahren. Die Landschaft ist sehr schön und erinnert stark and die französichen Alpen. Am Abend erreichten wir Jaca in Spanien. Wo wir auf dem Balkon ein Gewitter aus der Ferne beobachten konnten.


28.09.2015 - 11. Tag

Jaca - Miranda Del Ebro - 409km

Heute stand eine Halbwüste auf dem Programm. Die Bardenas Reales. Ich hatte vor der Reise mich schon etwas erkundigt und da wir nun doch in die Gegend gekommen sind, konnte ich Thomas überzeugen, doch noch weiter Richtung Süden zu fahren.

Diese Entscheidung hat sich auch richtig gelohnt, wie sich später herausgestellt hat. Das UNESCO Biosphärenreservat ist sehr beeindruckend. Außerdem konnten die Adventures mal wieder über ein paar Schotterpisten fahren, da die Straßen im Nationalpark nur geschottert sind.

Abend erreichen wir die Stadt Miranda del Ebro. Der Ebro ist den Anglern unter uns sicherlich durch die Fänge von sehr sehr großen Welsen ein Begriff.


29.09.2015 - 12. Tag

Miranda Del Ebro - Mimizan Plage - 365km

Die Atlantik-KüsteAm 12. Tag traten wir dann unseren Rückweg Richtung Heimat an. Fuhren also wieder Richtung Norden zum Atlantik und folgetem dem Küstenverlauf Richtung Frankreich. Landschaflich war nur der erste Teil des Tages in Spanien interessant. Die französiche Seite inklusive der Region um Biaritz war nicht wirklich interessant. Gegen Abend suchten wir uns dann unsere Unterkunft und fanden ein sehr nettes Hotel in Mimizan Plage. Nach einem ausgiebigen Spaziergang ließen wir dann den Abend bei leckerem Essen ausklingen.


30.09.2015 - 13. Tag

Mimizan Plage - Saint-Jean-de-Monts - 432km

Thomas auf der Dune du PilatHeute Stand ein weiteres kleine Highligth auf dem Programm. Die größte Wanderdüne Europas, die Dune de Pilat. Es handelt sich um eine ca. 110 Meter hohe Wanderdüne an der Atlantik-Küste. Außerdem gerieten wir an diesem Tage in eine Polizeikontrolle, da in dieser Gegend auch noch ein Miltär-Test durchgeführt wurde. Somit konnten wir auch noch einen Abschuss einer Raket beobachten. Den restlichen Tag war aber nicht wirklich etwas interessantes zu sehen. Wir sind zwar auch nochmal mit einer Fähre gefahren, aber die Landschaft war nicht wirklich toll. Am Abend erreichten wir dann Saint-Jean-de-Monts. Im Sommer muss hier der Bär steppen, allerdings war am heutigen abend alles ruhig.


01.10.2015 - 14. Tag

Saint-Jean-de-Monts -


02.10.2015 - 15. Tag


03.10.2015 - 16. Tag


04.10.2015 - 17. Tag

Salzbergen - Molfsee - 382km

Nach einem super Frühstück und einen kurzen Fotostop an der alten Dampflock ging es wieder auch die Autobahn Richtung Heimat. Kurz vor Hamburg haben wir uns dann wieder getrennt und sind die letzten 100km alleine nach Hause gefahren.

Somit waren nach 17 schönen Tagen mal wieder 6.600km mehr auf dem Tacho meiner GS!

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